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Corona: Kunden zetteln wegen Ausgangssperre Schlägerei in Supermarkt an

Angreifer landete im Krankenhaus : Kunden und Mitarbeiter prügeln sich wegen Ausgangssperre in Supermarkt

Ein 17 und ein 33 Jahre alter Mann sollen in einem Herforder Supermarkt eine Schlägerei angezettelt haben, weil sie trotz in Kraft tretender Ausgangssperre den Laden nicht verlassen wollten. Ein 26-jähriger Angesteller des Geschäfts erwies sich als äußerst wehrhaft.

Zwei Kunden haben sich kurz vor der spätabendlichen Corona-Ausgangssperre geweigert, ein Geschäft zu verlassen - und eine Schlägerei verursacht. Der Mitarbeiter des Lebensmittelmarktes in Herford hatte die 17 und 33 Jahre alten Männer aufgefordert, zur Kasse zu gehen, da er aufgrund der aktuellen Corona-Regelung um 21.30 Uhr schließen werde. Die beiden kamen auch nach weiterem Drängen des 26-Jährigen nicht nach, griffen ihn erst verbal an, attackierten ihn dann körperlich, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der 33-jährige Angreifer kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus, der Mitarbeiter musste vor Ort medizinisch versorgt werden. Die Kunden müssen nach dem Vorfall mit Verfahren wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung rechnen.

(th/dpa)