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Chronologie der Gewalt gegen Einsatzkräfte - mit Böllern, Messern und Fäusten

Chronologie der Gewalt gegen Einsatzkräfte : Mit Böllern, Messern und Fäusten

In Dortmund sind am Wochenende zwei Polizisten verprügelt worden, weil sie einen 19-Jährigen gebeten hatten, sein Auto wegzusetzen. Die Gewalt gegen Einsatzkräfte nimmt zu - das beklagen Politiker und Gewerkschafter seit Jahren. Wir haben Fälle der vergangenen Monate zusammengetragen.

Es geht um Knöllchen, um Personenkontrolle oder sogar um Rettungseinsätze: Immer wieder werden Polizisten, Ordnungsamts-Mitarbeiter oder Sanitäter angegriffen, wenn sie im Dienst sind. Das passiert immer häufiger auch bei Einsätzen, die eigentlich kein Gewaltpotenzial bergen, wie unsere Beispiele zeigen.

Bei Demos oder großen Fußballspielen mit gewaltbereiten Fangruppen sind die Beamten auf Gewalt vorbereitet. Wer ein Knöllchen wegen Falschparkens schreiben will, hat indes keinen Grund anzunehmen, mit einem Radmutternschlüssel angegriffen zu werden. Doch genau so ist es im November 2016 in Düren passiert.

In Dortmund sind am Wochenende zwei Zivilpolizisten angegriffen worden, weil sie zwei junge Männer baten, ein Auto wegzusetzen. Die Statistik belegt seit Jahren einen Anstieg der Gewalttaten gegen Einsatzkräfte. 2014 wurden 7902 Polizisten Opfer von Gewalttaten, im Vorjahr waren es noch 7085 Fälle gewesen.

Eine Studie aus dem Jahr 2013 ergab, dass der Wachdienst und die Bereitschaftspolizei als Organisationseinheiten bei der NRW-Polizei besonders oft von Gewalt betroffen sind.

Hier gibt es eine Chronologie der Gewalt gegen Einsatzkräfte in der Region.

Hier geht es zur Infostrecke: Fälle von Gewalt gegen Einsatzkräfte 2016

(heif)