1. NRW
  2. Panorama

Car-Freitag 2019: Tuner müssen Raser ächten

Tuning-Treffen in NRW : „Carfreitag“ - Tuner müssen Raser ächten

Jedes Jahr das gleiche, findet unser Autor: Die Tuner machen den Karfreitag zu ihrem persönlichen Car-Freitag. Aber Tuner ist nicht gleich Raser.

Statt inne zu halten, lassen sie die Reifen durchdrehen und brennen Gummi in den Asphalt. Eine Tradition, die naturgemäß die Polizei auf den Plan ruft, weil es bei den Zusammentreffen immer wieder zu Verkehrsverstößen kommt. Die Beamten stehen deshalb mit einem Großaufgebot in den Startlöchern. Vom PS-Geprotze besonders betroffen ist das Ruhrgebiet.

Viele werfen Tuner und Raser jedoch zu Unrecht in einen Topf. Aber Tuner ist nicht gleich Raser. Und das gilt umgekehrt genauso. Für die meisten ist das Tunen ihres Autos ein Hobby, dem sie mit viel Leidenschaft nachgehen. Sie investieren viel Zeit und Geld in ihre Fahrzeuge, die sie hegen und pflegen. Und am Car-Freitag, dem höchsten Feiertag innerhalb der Szene, fahren sie ihre Autos aus, stellen sie zur Schau, und fachsimpeln mit Gleichgesinnten. Der ein oder andere übertreibt es mit dem Frisieren schon einmal, so dass die Polizei das Auto aus dem Verkehr ziehen muss. Da kann man dann auch nur sagen: Selbst schuld! Aber grundsätzlich kann man gegen die Tunerszene nichts sagen.

Sobald aber illegale Autorennen veranstaltet werden, hört der Spaß auf. Leider ist genau das in der Vergangenheit aber immer wieder vorgekommen am Car-Freitag. Einige Unverbesserliche scheinen es immer noch nichtbegriffen zu haben, dass sie damit das Leben anderer riskieren. Das Verhalten dieser wenigen schwarzen Schafe muss die Tunerszene ächten und sie ausschließen von ihren Treffen. Damit würde man ein starkes Zeichen setzen!