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Brand in Hagen: Fischsterben durch Salzsäure in Löschwasser

Brand in Hagen : Fischsterben durch Salzsäure in Löschwasser

Rund 60 Kubikmeter verdünnte Salzsäure sind bei einem Brand in Hagen in ein angrenzendes Gewässer gelangt. Angler hatten tote Fische und Krebse entdeckt. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.

Nach einem Brand in einer Stahlfabrik in Hagen ist mit dem Löschwasser Salzsäure in die Volme gelangt und hat ein Fischsterben verursacht. Ein Sprecher der Stadt sagte am Dienstag, es seien rund 60 Kubikmeter verdünnte Salzsäure „punktuell und vorübergehend“ mit dem Löschwasser in das angrenzende Gewässer gelangt. Trotz sofort eingeleiteter Gegenmaßnahmen am Freitag seien Fische verendet, zur Zahl könne man keine Angaben machen. Laut WDR waren Angler am Wochenende auf tote Fische, Krebse und Kleinlebewesen gestoßen.

Die Fabrik hatte aus noch ungeklärter Ursache „in voller Ausdehnung“ gebrannt, bis zu 170 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Dem Stadtsprecher zufolge hatte das Landesumweltamt LANUV bei Proben am Wochenende aus der Volme keine Belastung mehr im Wasser gefunden.

Ein Sprecher der Ruhrfischereigenossenschaft erläuterte auf Anfrage, die stark ätzende Säure gehe auf Kiemen und andere empfindliche Schleimhäute der Wasserlebewesen. Nach dem Tod etwa größerer Forellen könne es einige Jahre dauern, bis diese an der betroffenen Stelle wieder schwimmen.

(chal/dpa)