Bonn: Deutsches Museum zeigt Playmobil zur Technikgeschichte

Deutsches Museum Bonn : 5000 Playmobil-Figuren erklären Technikgeschichte

Die Herzen großer und kleiner Playmobil-Fans werden im Deutschen Museum Bonn jetzt höher schlagen: Von Freitag an sind dort Tausende Playmobil-Figuren zu sehen.

Der Hamburger Sammler Oliver Schaffer hat mit viel Liebe zum Detail acht Schaulandschaften zu den Themen Technik und Wissenschaft zusammengestellt. In großen Vitrinen sind zum Beispiel ein Flughafen, ein Containerhafen und eine Weltraumstation aufgebaut. Die Palette reicht von der Polarforschung über Marsexpeditionen bis hin zur Archäologie.

„Playmobil ist ein Stück Kulturgeschichte der BRD“, sagte Ausstellungsleiter Ralph Burmester am Donnerstag. Die Ausstellung solle Besuchern auf spielerische Weise die Geschichte der Technik näherbringen, sagte Burmester.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung den Herstellungsprozess der bunten Kunststofffiguren. Während des Veranstaltungszeitraums werden Playmobil-Figuren live gefertigt: So stellt ein Spritzgießautomat kleine Spielzeughasen her. Für die Produktion seiner zahlreichen Kunststoffteile setzt Playmobil Spritzgießautomaten derselben Marke ein.

Bei der Sammlung des Hamburger Künstlers Oliver Schaffer handelt es sich um eine der größten Privatsammlungen der Welt: So besitzt er nach eigenen Angaben mehr als 50.000 Figuren sowie mehr als 500.000 Einzelteile. Rund 5000 Figuren sind nun in Bonn zu sehen. Der heute 40-Jährige spielte als Kind selbst mit Playmobil-Figuren: „Ich bin schon im Alter von drei Jahren mit dem Playmobil-Virus infiziert worden.“

Im Begleitprogramm der Ausstellung sind Führungen für Kinder und Erwachsene sowie verschiedene Workshops enthalten. Die Sonderschau „Playmobil-Technikgeschichte(n)“ ist bis zum 25. August zu sehen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Playmobil-Schau zu Technikgeschichte in Deutschem Museum in Bonn

(mba/dpa/epd)
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