Bombensprengung in Oberhausen - Bahnstrecke nach Fund gesperrt

Sperrungen bei der Bahn: Bombe in Oberhausen gesprengt – Fernverkehr betroffen

Nach dem Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Bahnhof Oberhausen-Holten hat die Deutsche Bahn aus Sicherheitsgründen die Strecke gesperrt. Experten sprengten die Bombe am Nachmittag kontrolliert.

Um 15.15 Uhr gab die Stadt Oberhausen Entwarnung: Experten des Kampfmittelräumdienstes hatten die Bombe kontrolliert gesprengt. „Irgendwelche Schäden hat es dabei nicht gegeben“, sagte ein Sprecher. Alle Sperrungen wurden wieder aufgehoben, rund 500 Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Sprengung hatte sich um etwas mehr als eine Stunde verzögert, da es mehrere Krankentransporte gab.

Betroffen waren der Nahverkehr (RE5) und der Fernverkehr (Köln-Amsterdam), wie die Deutsche Bahn mitteilte.

Die Fliegerbombe war am Morgen bei Bauarbeiten entdeckt worden. Sie hatte einen Langzeitzünder und konnte nicht entschärft werden.

Hier nachlesen: So funktioniert eine Bombenentschärfung

Züge der Linie RE5 aus Richtung Koblenz endeten in Oberhausen-Sterkrade. Zwischen Oberhausen-Sterkrade und Wesel fielen einige Züge aus. Im Fernverkehr wurden die Züge umgeleitet. Halte in Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnhem Centraal entfielen. Ersatzweise hielten die Züge in Mönchengladbach.

Hier geht es zur Infostrecke: So funktioniert eine Bombenentschärfung

(hsr/mja/dpa)
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