Sperrung am Landgericht Mönchengladbach aufgehoben Bombendrohungen gegen mehrere Einrichtungen in NRW

Düsseldorf/Aachen · In NRW ist die Polizei am Freitagmorgen nach Bombendrohungen an mehreren öffentlichen Einrichtungen im Einsatz. Unter anderem betroffen war das Landgericht Mönchengladbach.

Fotos: Bombendrohung am Landgericht Mönchengladbach
8 Bilder

Bombendrohung am Landgericht Mönchengladbach

8 Bilder
Foto: Sascha Rixkens

In Nordrhein-Westfalen ist die Polizei am Freitagmorgen nach Bombendrohungen an mehreren Gerichtsgebäuden in Aachen und anderen Städten im Einsatz. In Aachen hatte die Polizei nach Angaben einer Sprecherin in der Nacht eine Mail mit der Drohung gegen das städtische Justizzentrum bekommen. Es wurde geräumt und wird zur Zeit mit Sprengstoffhunden durchsucht. In Viersen war der Einsatz am Amtsgericht am Vormittag laut einem Sprecher bereits wieder beendet. Man habe nichts gefunden.

Auch das Landgericht Mönchengladbach war betroffen. Das bestätigt eine Polizeisprecherin unserer Redaktion. Die Polizei war vor Ort im Einsatz und hatte den Bereich weiträumig abgesperrt. Auch Nebenstraßen waren davon betroffen. Das Gebäude war für die Öffentlichkeit geschlossen. Das teilt ein Sprecher des Landgerichts auf Anfrage unserer Redaktion mit. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Die Sitzungen seien vorerst abgesagt, bis die Rückmeldung der Polizei vorliegt.

Die Polizei erklärt wenig später, dass die Sperrung aufgehoben sei. Ab 10.30 Uhr rückten die Beamten ab. Die Polizei erklärt in einer Pressemeldung: „Die Polizei Mönchengladbach hat für den heutigen Tag eine E-Mail mit einer Bombendrohung erhalten. Laut dem bislang unbekannten Verfasser sollte das Landgericht betroffen sein.“ Bei der Durchsuchung habe kein Sprengmittel gefunden werden können, weswegen die Maßnahmen aufgehoben wurden. Die Hintergründe der Tat seien bisher unbekannt. Die Ermittlungen dauern an. Der Sprecher des Landgerichts teilte derweil mit, dass die Sitzungen nach dem Ende der Sperrung wieder aufgenommen wurden.

Eine ähnliche Serie von Bombendrohungen per Email hatte es Ende Oktober in NRW gegeben. Bomben fand man nicht. Die Ermittler stießen letztlich auf einen unschuldigen Mann, dessen Computersystem von einem Unbekannten zum Versenden der Email verwendet worden war.

(bsch/gap/dpa)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort