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Bochumer frisiert Fahrrad und wird mit 60 Stundenkilometern erwischt

Ignorierte mehrere rote Ampeln : Bochumer frisiert Fahrrad und wird mit 60 Stundenkilometern erwischt

Eine Zivilstreife in Bochum staunte vermutlich nicht schlecht, als sie einen Radfahrer mit 60 Kilometern pro Stunde verfolgte. Der Mann ignorierte auf seiner Fahrt zudem mehrere rote Ampeln.

Polizisten in Bochum haben ein frisiertes Fahrrad mit einer Spitzengeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern aus dem Verkehr gezogen. Der Streife in Zivil war der vermeintliche Radfahrer aufgefallen, weil er eine rote Ampel ignoriert und dann auf ebener Strecke deutlich auf das zu hohe Tempo beschleunigt hatte, erklärte die Polizei am Donnerstag. Die Beamten fuhren ihm nach und konnten beobachten, wie er immer wieder von der Fahrbahn auf den Gehweg wechselte und so eine weitere rote Ampel umkurvte. Die Zivilpolizisten gaben sich schließlich zu erkennen und forderten den Fahrer zum Anhalten auf.

Die Polizei stoppte das verdächtige Gefährt und stellte fest: Das Mountainbike war mit einem nachträglich angebrachten, akkubetriebenen Motor ausgestattet. Statt Gangschaltung diente der Drehgriff am Lenker der Beschleunigung. Ein solch verändertes Rad sei zulassungspflichtig, zudem sei es nicht mit entsprechenden Bremsen ausgestattet gewesen und damit nicht verkehrstauglich gewesen, hieß es nach dem Einsatz am Mittwoch.

(chal/dpa)