Bochum: Vermisster Johannes Korten von Polizei tot aufgefunden

Bochum: Vermisster Johannes Korten tot aufgefunden

Der seit Montag in Bochum vermisst gemeldete Johannes Korten wurde von der Polizei tot aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden.

Korten hatte auf seiner Homepage eine Art Abschiedsbrief hinterlassen. Daraufhin wurde bei Twitter unter dem Hashtag #wirfuerhannes eine große Suchaktion gestartet, die aber letztlich erfolglos blieb.

Auch die Polizei in Bochum hatte am Montagmittag eine Pressemitteilung veröffentlicht und die Bevölkerung um Hinweise auf dem Verbleib Kortens gebeten, der als Blogger bekannt war.

"Aufgrund der Gesamtumstände kann eine Eigengefährdung für den Vermissten nicht ausgeschlossen werden", hieß es in der Mitteilung.

Die Polizei hatte seit Montagmorgen mit mehreren Beamten sowie einem Hubschrauber nach dem Blogger gesucht.

Inzwischen äußern immer mehr Menschen bei Twitter ihre Trauer über Kortens Tod. Sie drücken der Familie ihr Mitgefühl aus und wünschen ihr Kraft und Stärke. Eine Auswahl:

Mir fehlen gerade die Worte.Wie aussichtslos muss doch alles für ihn gewesen sein.Viel Kraft für seine Familie&Angehörigen #wirfuerhannes

— _Nine_ (@JaMaDAe) 25. Juli 2016Dank #wirfuerhannes gerade ernsthaft bestürzt. Wir müssen in unserer Gesellschaft viel mehr & offener über #Depressionen sprechen.

— Frank O. Rudkoffsky (@FrankRudkoffsky) 25. Juli 2016Jemand, der viel für andere getan hat, sollte eigentlich glücklicher sein dürfen. Ich hoffe, du hast deinen Frieden gefunden. #wirfuerhannes

— Kiko (@katrinhilger) 25. Juli 2016weinen #wirfuerhannes

— frankkleinert (@frankkleinert) 25. Juli 2016Ich kann es nicht fassen.Ich bete für die Familie und die Kinder. #wirfuerhannes @jkorten
Es bleibt nur das "warum"?Es gibt immer einen Weg.

— Christina Bothe (@tineschatz) 25. Juli 2016Für Betroffene gibt es kostenlose Hotlines, an die sie sich wenden können:

Telefon-Seelsorge der Katholischen und der Evangelischen Kirche
0800 - 111 0 111
0800 - 111 0 222
0800 - 111 0 333 (speziell für Kinder / Jugendliche)
www.telefonseelsorge.de
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention

(csr)