Intensive polizeiliche Maßnahmen Drohung gegen Karnevalszüge in Bochum – Start verschoben

Update | Bochum · In Bochum starten zwei Rosenmontagszüge später. Zuvor war eine schriftliche Drohung per Mail eingegangen. Die Polizei ist alarmiert.

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Foto: dpa/Robert Michael

Wegen einer schriftlichen Drohung mussten zwei Karnevalsumzüge in Bochum am Montagnachmittag mit Verspätung starten. Betroffen waren der mit rund 25.000 Teilnehmern angemeldete Zug in Bochum-Höntrop und der Karnevalsumzug in Bochum Linden mit etwa 35.000 angemeldeten Teilnehmern.

Nach dpa-Informationen handelte es sich bei der Drohung um eine in sozialen Medien verbreitete Mail, in der mit „Sprengfallen“ gedroht wurde. Ein Bochumer Polizeisprecher wollte das nicht weiter kommentieren. Nach Eingang der Drohung habe es „intensive polizeiliche Maßnahmen“ gegeben, um die Sicherheit zu gewährleisten, teilte die Bochumer Polizei schriftlich mit. „Wir tun alles, was man tun kann“, sagte der Sprecher.

Auf Anfrage sagte die Polizei, dass die Züge nicht starten würden, wenn die Beamten die Drohung als ernsthaft einstufen würden. „Dennoch nehmen wir es ernst und erhöhen die Maßnahmen.“

Die Züge würden um eine bis eineinhalb Stunden verschoben. Der Zug in Bochum-Höntrop sollte um 15 Uhr, der in Bochum-Linden um 16 Uhr beginnen. „Die Sicherheit der Menschen hat absoluten Vorrang“, hieß es in einer Mitteilung. Zuvor hatten die „WAZ“ und der WDR berichtet.

(ldi)
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