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Bochum Laerheidestraße: Mann wollte Frau vergewaltigen - Corona-Infektion möglich

Polizeieinsatz in Bochum : Mann wollte Frau vergewaltigen - Polizei prüft Coronaverdacht

In der Nacht zu Donnerstag hat in Bochum an der Laerheidestraße ein Mann versucht, eine 40-jährige Frau zu vergewaltigen. Ein 25-jähriger Augenzeuge konnte den Tatverdächtigen niederringen.

Wie es genau zu dem Überfall am Mittwochabend in der Nähe eines Studentenwohnheims der Uni Bochum kam, ist noch unklar. „Ein Zeuge hat Schlimmeres verhindert“, sagte ein Sprecher der Bochumer Polizei unserer Redaktion. Der Mann, ein 25-jähriger Anwohner, habe sehr mutig eingegriffen und den Tatverdächtigen überwältigt. Da der Verdacht bestehe, dass der 23-Jährige mit dem Coronavirus infiziert sei, sei ein entsprechender Test gemacht worden. Das Ergebnis sollte am Freitag vorliegen.

Nach Angaben der Polizei hatte der Anwohner an der an der Laerheidestraße Schreie gehört. Als er nachsah, habe er den 23-jährigen Verdächtigen gesehen, der die am Boden liegende Frau vergewaltigen wollte. Als der mutmaßliche Täter die Zeugen bemerkte, wollte er flüchten. Der 25-Jährige habe ihn verfolgt und zu Boden gebracht. Er habe ihn dann festhalten können, bis die Einsatzkräfte eintrafen, berichtet die Polizei. Sowohl der Zeuge als auch die 40-jährige Frau wurden leicht verletzt und in einem Krankenhaus behandelt.

Weiteren Zeugen zufolge soll der Tatverdächtige bei der Festnahme gesagt haben, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei. „Das können wir derzeit weder bestätigen noch ausschließen“, sagte der Polizeisprecher am Morgen. Ein Test soll nun Klarheit bringen. Die Ermittlungen laufen, der Tatverdächtige werde intensiv verhört, „unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen“, sagte der Sprecher.

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