Bochum: 31-Jähriger soll zwei Frauen vergewaltigt haben

Festnahme: 31-Jähriger soll zwei Frauen in Bochum vergewaltigt haben

In Bochum wurden zwei Frauen vergewaltigt: Nun ist ein Täter festgenommen worden. Bei dem Verdächtigen soll es sich laut einem Medienbericht um einen 31-jährigen Iraker handeln, der in einer Flüchtlingsunterkunft lebt. Die Polizei wollte sich bisher nicht dazu äußern.

Das berichtete die "Bild"-Zeitung am Dienstag. Ein Polizeisprecher wollte den Bericht nicht kommentieren und verwies auf eine Pressekonferenz am frühen Nachmittag (13 Uhr). Die Staatsanwaltschaft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Festnahme eines dringend Tatverdächtigen hatte die Polizei bereits am Montag mitgeteilt. Im August war eine 21 Jahre alte Chinesin vergewaltigt und schwer verletzt worden. Die Polizei hatte daraufhin eine Mordkommission eingesetzt.

Im November war erneut eine Chinesin, eine 27 Jahre alte Studentin, das Opfer. Die Polizei hatte mit Phantombildern nach dem Täter gesucht. Ein DNA-Test hatte zuvor ergeben, dass beide Taten vom gleichen Täter begangen wurden.

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Bevor der Mann gefasst wurde, hatte die Polizei eine großangelegte Plakataktion geplant. Auf den Fahndungsplakaten sollten die beiden sich ähnelnden Phantombilder abgebildet werden. Auch eine DNA-Reihenuntersuchung war schon in Planung.

Was zur Festnahme des Mannes führte, wurde zunächst nicht bekannt. Auch, wo der Tatverdächtige zuletzt lebte, blieb offen.

Die Fälle hatten an das sogenannte Uni-Phantom erinnert. Dabei handelt es sich um einen nach wie vor unbekannten Täter, der zwischen 1994 und 2002 im Raum Sprockhövel im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Bochum 21 Frauen missbraucht haben soll.

(lnw)