Bluttat an Schule in Lünen: Tödliche Entwicklung

Bluttat in Lünen: Tödliche Entwicklung

Die Bluttat an der Gesamtschule in Lünen macht fassungslos. Warum sticht ein 15-Jähriger einen Mitschüler nieder? Das Besondere an dem Fall ist jedoch nicht die Art des Angriffs, sondern der Tatort.

Tötungsdelikte in Schulen sind sehr selten; in NRW gab es 2017 nicht einen einzigen Fall. Deshalb wäre es jetzt falsch, die Sicherheit an den Schulen in Frage zu stellen.

Das Problem besteht vielmehr in der zunehmenden Bewaffnung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserer Gesellschaft. Für viele scheint es mittlerweile selbstverständlich zu sein, ein Messer bei sich zu führen. Die Polizeimeldungen sind seit Monaten voll mit Straftaten, bei denen Messer eine Hauptrolle spielen - und der überwiegende Teil der Täter sind Heranwachsende.

Gesamtschule in Lünen: 14-jähriger Schüler von Mitschüler getötet

Die Polizei ist dagegen weitestgehend machtlos. Denn es sind längst nicht mehr nur die verbotenen Klappmesser, mit denen sich die Jugendlichen bewaffnen und zustechen, sondern vor allem kleine und mittelgroße Küchenmesser, die sie von zu Hause haben und auch sonst überall bekommen können.

  • 14-Jähriger getötet : Schweigeminute und Gespräche - Schule in Lünen öffnet wieder

Einen Tag nach der Bluttat öffnet die Schule wieder. Mehr dazu lesen Sie hier.

Über die aktuellen Entwicklungen in dem Fall informieren wir Sie hier.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Schüler an Gesamtschule in Lünen getötet

(csh)