Der Bedarf ist groß Wie läuft eine Blutspende ab?

Neuss · Wie fast immer nach dem Jahreswechsel waren die Blutbanken Anfang Januar dramatisch leer. Langsam zeichnet sich eine Besserung ab, es braucht aber mehr Kontinuität. Wie eine Blutspende abläuft und warum sie sogar gesund sein kann.

So läuft eine Blutspende ab
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So läuft eine Blutspende ab

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Foto: Melanie Zanin (MZ)

Eigentlich war Petra Gollan immer skeptisch gegenüber dem Blutspenden. Doch dann benötigte ihre Mutter eine Transfusion. „Da war klar für mich: Ich muss das auch machen“, sagt sie, während sie im Einsatzzentrum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Neuss auf der Liege liegt – mit Nadel im Arm. „Zu dem Zeitpunkt war ich schwanger, durfte also nicht spenden. Aber danach schon und seitdem gehe ich regelmäßig zu den Terminen“, sagt sie. Besonders wenn die Blutbanken so leer sind, dass die Blutspendedienste wie zuletzt händeringend nach Spendern suchen. Allein in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland – dem Einzugsgebiet des DRK-Blutspendediensts West – werden täglich etwa 3000 bis 3500 Blutspenden benötigt. Im Jahr werden dort etwa 850.000 Blutkonserven gespendet.