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Bielefeld: Mordversuch im Gefängnis - 13 Jahre für Düsseldorfer Amokläufer gefordert

Amokläufer von Düsseldorf und Erkrath : Staatsanwalt fordert 13 Jahre für Mordversuch im Gefängnis

Im Prozess um einen versuchten Mord im Gefängnis Bielefeld-Brackwede fordert die Staatsanwaltschaft 13 Jahre Haft und Sicherungsverwahrung für den Angeklagten. Der Mann hatte 2014 einen Amoklauf in Düsseldorf und Erkrath begangen.

Der Verteidiger sprach sich dagegen am Dienstag in seinem Plädoyer am Landgericht Bielefeld für seinen 53 Jahre alten Mandanten für eine Verurteilung wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aus. „Es war eine alltägliche Auseinandersetzung zwischen Häftlingen, bei der am Ende nichts passiert ist“, argumentierte der Anwalt. Ein Urteil will das Gericht am Freitag verkünden.

Der in China geborene Deutsche soll laut Anklage im Februar 2017 versucht haben, einen Mithäftling aus Rache zu töten. Das spätere Opfer soll ihn verpfiffen haben, nachdem er im Gefängnis bei Düsseldorf angekündigt haben soll, Wärter zu töten. Durch eine Justizpanne trafen beide in Bielefeld erneut aufeinander.

Der Angeklagte sitzt im Gefängnis, weil er 2014 bei einem Amoklauf in Düsseldorf und Erkrath drei Morde, zwei Brandstiftungen und weitere schwere Straftaten begangen hatte.

(mba/dpa)