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Bielefeld: Mann bei Streit vor Flüchtlingsheim niedergestochen

Polizeieinsatz in Bielefeld : Mann bei Streit vor Flüchtlingsheim niedergestochen

Bei einem Streit unter Bewohnern vor einem Flüchtlingsheim in Bielefeld ist ein 38-Jähriger niedergestochen worden. Vorausgegangen war dem Angriff eine Schlägerei.

Bei der Tatwaffe handele es sich vermutlich um eine Schere, teilten die Ermittler am Donnerstag mit. Ein algerischer Flüchtling sitzt nun in Untersuchungshaft. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

Nach Polizeiangaben war es am Mittwoch zu einer Schlägerei vor der Flüchtlingsunterkunft gekommen. Die verständigten Beamten „trafen auf einen schwer verletzten Mann, der eine Stichverletzung erlitten hatte“, hieß es.

Ein 29 Jahre alter Algerier und ein Marokkaner im Alter von 21 Jahren wurden zunächst festgenommen. Der algerische Flüchtling sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 29-Jährigen versuchten Totschlag vor. Der Marokkaner wurde laut Polizei wieder freigelassen.

(top/dpa)