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Bahn nach Hochwasser: Erste Bahnlinien bald am Netz, große Arbeiten an Eifelbahn

Zugstrecken in NRW : Erste Bahnlinien gehen nach Flutkatastrophe bald wieder ans Netz

Nach Reparaturen am Schienennetz in den Hochwasser-Gebieten können einige Bahnstrecken bald wieder befahren werden. Bis Ende des Jahres soll das bei 80 Prozent der Fall sein.

„Ziel der DB ist es, bis Jahresende rund 80 Prozent der vom Hochwasser betroffenen Strecken für die Reisenden wieder befahrbar zu machen“, teilte die Deutsche Bahn am Montag in Düsseldorf mit.

Ab dem 30. August werde der Betrieb auf der Voreifelbahn von Bonn nach Rheinbach wieder aufgenommen. Die Strecke ist noch wegen massiver Hochwasserschäden gesperrt. Ab dem 6. September geht es auf einem Abschnitt der Eifelstrecke los: Dann fahren wieder Züge von Köln nach Euskirchen. Dies betrifft die RE-Linien 12 und 22 sowie die RB 24.

Noch in diesem Jahr soll die S-Bahn Rhein-Ruhr wieder zwischen Essen und Wuppertal fahren. Auch die Teilstrecke Herzogenrath - Geilenkirchen zwischen Aachen und Mönchengladbach soll wieder ans Netz gehen. Die Volmetalbahn zwischen Hagen und Brügge, die Ruhr-Sieg-Strecke von Hagen bis Plettenberg sowie ein Teil der Ahrtalbahn (Remagen - Walporzheim) sollen nach und nach fertig sein.

Erst „deutlich nach 2021“ könne der Abschnitt der Eifelbahn zwischen Euskirchen und Trier wieder benutzt werden. Umfangreiche Erneuerungsarbeiten sind notwendig, „da die Flut die Infrastruktur komplett zerstört hat“, wie die Bahn erklärte. Dies gilt auch für die Teilstrecke der Voreifelbahn zwischen Rheinbach und Euskirchen sowie die Erfttalbahn von Euskirchen bis Bad Münstereifel. Die Teilstrecke an der Ahr zwischen Walporzheim und Ahrbrück ist so erheblich geschädigt, dass die Bahn auch hier noch nicht sagen kann, wann wieder Bahnen fahren.

(top/dpa)