Aldenhoven: Gasleck sprengt Straße und verschluckt Auto im Kreis Düren

Evakuierung im Kreis Düren : Gasleck sprengt Straßenoberfläche auf und verschluckt Auto

Aufgrund eines Gaslecks hatte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in der Nacht eine Evakuierung mehrerer Straßen in Aldenhoven angeordnet. An einer Stelle sprang die Straßenoberfläche auf und verschluckte regelrecht ein Auto.

Wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mitteilt, konnten die Evakuierten in Aldenhoven-Siersdorf im Kreis Düren gegen 5.30 Uhr am Morgen zurück nach Hause. Die gesamten Reperaturarbeiten in der Mühlenstraße, wo das Leck in einer Gasleitung die Straßendecke aufgesprengt hatte, dauern noch mehrere Stunden an. Die Bilder aus Siersdorf waren in den frühen Morgenstunden dramatisch, ein parkendes Auto wurde von der Straße regelrecht verschluckt.

Die Regionetz GmbH berichtet, dass auch die Stromversorgung, die zwischenzeitlich gestört war, wieder läuft. Lediglich in einem kleinerem Umfeld rund um die Schadensstelle in der Mühlenstraße sei der Strom noch ausgeschaltet. Zudem äußerte sich Regionetz-Pressesprecherin Eva Wußing zum Gasleck selbst und schilderte die aktuellen Erkenntnisse: „Nach aktuellem Sachstand ist der Schaden an einem vorgelagerten Transportnetz der Thyssengas AG aufgetreten. Er betrifft nicht das Gasnetz der Regionetz GmbH.“

Dieser Text ist zuerst bei der Aachener Zeitung erschienen.

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