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Adventskranz selber machen: Modern bis klassisch - so einfach geht's!

Von klassisch bis modern : Acht Ideen für den selbstgemachten Adventskranz

Der erste Advent fällt in diesem Jahr bereits in den November – höchste Zeit sich um einen Kranz zu kümmmern. Wer lieber selbst kreativ werden möchte, statt einen fertigen Kranz zu kaufen, der findet hier acht Ideen der Marke Eigenbau: von klassisch bis modern.

Der klassische Adventskranz: Tannengesteck, vier große Kerzen, Weihnachtsdekoration: Das ist die Basis eines klassischen Adventskranzes, der in den meisten Fällen so auch im Laden erworben werden kann. Wer seinen Kranz selber bindet und bastelt, der kann das Aussehen natürlich auch völlig frei bestimmen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer grünen Alternative zur Tanne? Hier bieten sich zum Beispiel Kiefern, Zypressen, aber auch Eukalyptus oder Olivengrün an.

Vor dem Binden benötigt der Kranz eine Basis. Diese kann ein Metallring oder ein Strohkranz sein. Beide Varianten geben die Form vor – die Variante aus Stroh hat den Vorteil, dass durch das eigene Volumen des Strohs weniger Grünmaterial benötigt wird.

Das Grün sollte zum Start der Bastelaktion auf eine Länge von etwa acht bis zehn Zentimeter geschnitten werden. Diese Stiele befestigt man nach und nach mit Blumendraht an der Basis des Kranzes. Vor allem die Stielenden sollten dabei fest verknotet sein. Die Bündel werde jeweils über die Enden des vorherigen gelegt, sodass diese immer gut verdeckt sind. Am Ende befestigt man die vier Kerzenständer und Dekoration nach Wahl: Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Schneebeeren, Sanddorn, Disteln, Eukalyptus, Ilex- oder Sternaniszweige, Figuren, Kugeln, Lichterketten.

Wasser- oder Weinflaschen: Wer keine Lust auf den klassischen Kranz aus Grünmaterial hat, der kann mit etwas Kreativität und wenig Aufwand moderne Alternativen basteln. Zum Beispiel können vier Wasser- oder Weinflaschen, von denen die Aufkleber entfernt wurden, als Kerzenhalter dienen. Mit eigener Bemalung oder selbstgebastelten Schildchen, die um den Flaschenhals gehängt werden, können die vier Adventssonntage markiert werden. Für einen sicheren Halt der Kerzen, die meist einen Durchmesser von 21,5 Millimeter haben, sollte der Flaschenhals nicht viel breiter sein.

Weingläser: Was mit Weinflaschen klappt, das funktioniert mit Weingläsern schon lange. Die Gläser werden bei dieser Variante auf den Kopf gestellt, sodass der Fuß als Halterung für die Kerzen oder Teelichter dient. Platziert man die vier Gläser auf einem Tablett, einem Platzset oder auf einer Schiefertafel, kann die Dekoration (z. B. Weihnachtskugeln, Kunstschnee oder Figuren) im Glas angebracht werden.

Muffin- oder Gugelhupfblech: Weihnachten ist die Zeit des Backens: Wer dennoch eine Muffin- oder Gugelhupfform entbehren kann, zaubert sich daraus einen einfachen, aber stylischen Adventskranz. In vier Formen des Muffinblechs werden Teelichter gestellt, alle weiteren Formen werden mit weihnachtlicher Deko gefüllt. Hier bieten sich Tannenzapfen, Zweige, Nüsse oder kleine Weihnachtskugeln an.

Für einen modernen Adventskranz in einer Gugelhupf-Kuchenform muss der Boden zunächst mit Steckschaum ausgelegt werden. Dort können die Kerzen hineingesteckt werden – sollten diese nicht sicher halten, kann mit etwas Sekundenkleber am Kerzenboden nachgeholfen werden. Anschließend lässt sich die Kuchenform mit Kugeln, Zweigen und Zapfen verzieren.

Kupferrohre und Holzstäbe: Eine rustikale Variante lässt sich aus kleinen Kupferrohren und dünnen Holzstangen anfertigen. Die Stangen werden durch rechtwinklige Außengewinde mit den Rohren verbunden. Passendes Material findet sich in jedem Baumarkt. Wie schon bei der Flaschen-Variante, sollte auch hier der Durchmesser maximal 22 Millimeter betragen, damit die Kerzen passen.

Teelichter im gefüllten Einmachglas: Eine schlichte, aber elegante Möglichkeit bieten gefüllte Einmachgläser. Die vier Gläser können wahlweise mit Wasser oder Kunstschnee befüllt werden. Zur Dekoration eignen sich Tannen- und Rosmarinzweige. Auch eine Handvoll Beeren sieht super im Wasser des Einmachglas aus. Bei der Wasser-Variante sollten Schwimmkerzen verwendet werden.

Baumstamm: Waldfreunde können sich mit diesem Adventskranz ein Stück Natur nach Hause holen. Allerdings benötigt diese Variante auch ein wenig handwerkliches Geschick: In einen Holzbalken mit Rinde werden vier Löcher für die Kerzenhalter gebohrt. Als dekorative Elemente bieten sich weitere Äste und Zapfen an.

Alte Konserven: Leere und alte Konservendosen müssen nicht zwangsläufig in den Müll. Mit etwas Acryl- oder Sprühfarbe werden sie zum perfekten Adventskranz umfunktioniert. Mit ihrer Form bieten die Dosen den perfekten Halt für dicke Kerzen. Wer Stabkerzen benutzen möchte, der kann die Dose mit Sand ausfüllen und die Kerze hineinstecken.