A57 bei Kaarst: Ungewöhnlich viele Unfälle am Freitagmorgen

Zwischen Holzbüttgen und Kreuz Kaarst : Ungewöhnliche viele Unfälle am Freitagmorgen auf A57

Am Freitagmorgen ist es auf der A57 zu auffällig vielen Unfällen gekommen. Die Ursache ist bislang unklar. Laut Polizei gab es kein Glatteis.

Schon um 5.30 Uhr krachte es zum ersten Mal am Freitagmorgen auf der A57 zwischen Holzbüttgen und dem Kreuz Kaarst. Ein Lastwagen war mit einem Auto zusammengeprallt. In der Folge dieses Unfalls fuhren weitere Fahrzeuge aufeinander auf.

Wie viele Unfälle es konkret gab, konnte die Polizei nicht beziffern. „Zwischen drei und fünf, aber es waren einige Fahrzeuge daran beteiligt“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei. Insgesamt seien es zehn Fahrzeuge gewesen. Verletzt wurde bei den Unfällen zum Glück niemand. Der Verkehr staute sich bis Neuss. Es kam zu kilometerlangen Staus.

Warum es zu den zahlreichen Blechschäden in so kurzer Zeit kam, ist unklar. „Für einen Freitag ist das schon sehr ungewöhnlich“, sagte der Polizeisprecher. Üblicherweise hätten an diesem Tag schon einige Pendler frei.

Eine Ursache konnte die Polizei jedoch ausschließen: „An Glatteis kann es nicht gelegen haben“, sagte der Sprecher. Eine mögliche Ursache sei jedoch die Fahrweise einiger Autofahrer gewesen. „Durch die veränderten Wetterbedingungen waren einige sehr unsicher unterwegs“, sagte der Sprecher.

(dtm)