Knapp eine Woche A42 zwischen Bottrop und Herne wegen Brückenarbeiten gesperrt

Bottrop · Viele ältere Brücken in NRW gelten als überlastet. An der A42 bei Bottrop gilt das etwa für die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal. Hier muss die Autobahn für „Erhaltungsarbeiten“ an der Brücke sechs Tage lang gesperrt werden.

 Luftaufnahme der A42-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal in Bottrop. Für die 53 Jahre alte Brücke ist bereits ein Neubau geplant.

Luftaufnahme der A42-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal in Bottrop. Für die 53 Jahre alte Brücke ist bereits ein Neubau geplant.

Foto: dpa/Hans Blossey

Wegen Brückenarbeiten wird die A42 zwischen Herne und Bottrop in der kommenden Woche an zwei Stellen jeweils für mehrere Tage in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Großräumige Umleitungen über andere Autobahnen seien ausgeschildert, teilte die Autobahngesellschaft in Bochum mit.

Die erste Sperrung betrifft die A42-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal in Bottrop. Sie gilt von Montag (11.12., 3.00 Uhr) bis voraussichtlich Samstag (17.12., 20.00 Uhr), wie die Autobahngesellschaft mitteilte. Grund seien „Erhaltungsarbeiten“, die sich aus einer aktuellen Überprüfung ergeben hätten.

Die 53 Jahre alte Brücke ist laut Autobahngesellschaft überlastet. Sie werde aktuell täglich von rund 85 000 Fahrzeugen genutzt, darunter 14.000 Lastwagen. Dafür sei sie nicht ausgerichtet gewesen.

Ein Neubau der Brücke mit sechsspurigem Ausbau ist geplant. Genehmigungspflichtiger Schwerlastverkehr darf die alte Brücke bereits jetzt nicht mehr befahren. Im kommenden Jahr solle an der Brücke eine Schrankenanlage aufgebaut werden, heißt es in der Mitteilung. Damit solle verhindert werden, dass Lastwagen mit mehr als 40 Tonnen Gewicht unzulässigerweise über die Brücke fahren.

Die zweite A42-Sperrung beginnt laut Autobahngesellschaft am Autobahnkreuz Herne zwischen Herne Baukau und Herne-Crange am Freitag, 15.12., 21.00 Uhr. Sie dauert demnach bis zum Dienstag (19.12.) um fünf Uhr früh. Hier reißt die Bahn eine Eisenbahnbrücke ab. Beide Sperrungen seien koordiniert worden, sodass nur ein Wochenende in der Vorweihnachtszeit betroffen sei.

(toc/dpa)
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