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A4 bei Frechen: Sechs Schwerverletzte bei Unfall

Gaffer auf Gegenfahrbahn : Sechs Schwerverletzte bei Unfällen auf A4

Auf der Autobahn 4 bei Frechen (Rhein-Erft-Kreis) sind am Samstagmittag bei zwei aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen sechs Menschen schwer verletzt worden. Eine 31-jährige Beifahrerin schwebt in Lebensgefahr.

Das teilte die Polizei mit. Zwei weitere Unfallbeteiligte seien leicht verletzt worden.

Gegen 12.30 Uhr war ein 19-Jähriger mit seinem Auto auf der A 4 in Fahrtrichtung Olpe unterwegs, als er beim Überholen ein anderes Fahrzeug touchierte. Dieses fuhr zunächst gegen die Betonschrammwand und schleuderte dann auf den Überholstreifen, ehe es mit einem dritten Auto zusammenstieß. Der 34-Jährige Fahrer des umhergeschleuderten Wagens und seine 31-Jährige Beifahrerin erlitten dabei schwere Verletzungen. Der 19-jährige Fahrer des ersten Wagens wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Fahrer des dritten Autos blieb nach Polizeiangaben unverletzt. Die konkrete Unfallursache war zunächst unklar.

Noch während der Unfallaufnahme sei gegen 15.20 Uhr am Stauende ein herannahender Kleintransporter mit hoher Geschwindigkeit gegen ein stehendes Auto gefahren, so die Polizei. Der Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt, der Fahrer des gerammten Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen, während seine beiden Beifahrer schwer verletzt wurden.

Für die Bergungsarbeiten war die A4 zwischen dem Kreuz Kerpen und dem Kreuz Köln-West gesperrt worden. Am Abend wurde die A 4 schließlich laut WDR-Staumelder wieder freigegeben.

Auch auf der Gegenfahrbahn stockte der Verkehr: Dort gab es nach Angaben der Polizei einige Gaffer. Autofahrer wurden gebeten, auf Höhe der Unfallstelle nicht abzubremsen, damit es nicht zu weiteren Unfällen komme. Zuvor hatten darüber mehrere Medien berichtet.

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