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A1 bei Hagen: Welpen ohne Wasser und Futter für 20 Stunden auf Anhänger unterwegs

Kontrolle bei Hagen : Welpen ohne Wasser und Futter für 20 Stunden auf Anhänger unterwegs

Am Wochenende stoppte die Polizei einen Autofahrer auf der A1 bei Hagen. Auf der Ladefläche seines Anhängers befanden sich sieben Hundewelpen, die seit mehr als 20 Stunden ohne Wasser und Futter unterwegs waren.

Eine Zeugin machte die Autobahnpolizei am vergangenen Sonntag auf die Hunde im Anhänger eines Autos aufmerksam. Die Beamten stoppten den Autofahrer aus Polen und entdeckten sieben Welpen auf der Ladefläche seines Anhängers.

Der Polizei zufolge waren die Hunde etwa acht Wochen alt und weder geimpft noch gechipt. Sie kauerten zusammen in einem kleinen Gitterkäfig und hatten sich gegenseitig schon leichte Bisswunden zugefügt. Die Tiere waren weder mit Wasser noch mit Futter versorgt. Dem Fahrer zufolge war er seit mehr als 20 Stunden mit den Hunden unterwegs. Papiere für die Hunde besaß der 44-Jährige nicht.

Die Tiere waren ohne Verpflegung in einen Käfig gesperrt. Foto: Polizei Dortmund

Erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung durfte er weiterfahren. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. Das berichtet die Polizei in einem Facebook-Post. Die Tiere wurden von der Polizei sichergestellt und mit Wasser und Futter versorgt. Anschließend hat das Tierheim Hagen die Tiere in Obhut genommen, wo die Hunde vorerst in Quarantäne gehalten werden und auf mögliche Krankheiten untersucht werden.

(siev)