A1 bei Hagen nach Unfall stundenlang gesperrt - ein Toter, mehrere Verletzte

Ein Toter, mehrere Verletzte: Lkw kracht auf A1 in Stauende - Sperrung aufgehoben

Ein Lastwagen ist am Montagabend auf ein Stauende auf der A1 bei Hagen aufgefahren. Der Fahrer eines anderen Lkw starb, weitere wurden teils schwer verletzt. Die A1 blieb bis 8 Uhr gesperrt.

Bei einem Unfall auf der Autobahn 1 in Nordrhein-Westfalen sind ein Mann getötet und mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Ein Mann war mit seinem Lkw nahezu ungebremst in ein Stauende mit drei anderen Lastern gefahren und hatte dadurch den Verkehr auf der Autobahn bei Hagen stundenlang lahmgelegt.

Der Lkw-Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des Lastwagens unmittelbar am Stauende wurde durch den Aufprall getötet. Die beiden Lkw-Fahrer in den Fahrzeugen vor dem getöteten Mann zogen sich leichte und schwere Verletzungen zu, wie ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen sagte.

Autobahn war bis 8 Uhr gesperrt

Der Autobahn-Verkehr auf der A1 wurde
Der Autobahn-Verkehr auf der A1 wurde für mehrere Stunden lahmgelegt. Foto: dpa/Alex Talash

Zuvor hatte es geheißen, dass vier Lastwagen an einem Stauende aufgefahren seien. Die Identität der Männer konnte zunächst wegen der Schwere des Unfalls nicht geklärt werden. Entgegen einer ersten Annahme blieb die Fahrbahn in Richtung Köln weit länger als 1 Uhr gesperrt. Erst um 8 Uhr am Dienstagmorgen wurde die Sperrung aufgehoben.

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Nach Angaben der Polizei staute sich der Verkehr trotzdem noch auf einer Strecke von etwa vier Kilometern. Grund seien die schwierigen Bergungs- und Aufräumarbeiten. Unter anderem hätten ausgetretene Flüssigkeiten beseitigt werden müssen, so der Sprecher.

Bereits am Montagmittag war die A1 bei Wuppertal stundenlang gesperrt worden, nachdem ein Lastwagen auf einen mit Kohlenstaub beladenen Silozug aufgefahren war. Ein Lkw-Fahrer erlitt laut Polizei eine Vergiftung. Der andere Fahrer blieb unverletzt. Die Beamten schätzten den Schaden auf 100.000 Euro. Erst eine halbe Stunde vor dem Lkw-Unfall bei Hagen waren die Fahrbahnen wenige Kilometer weiter bei Wuppertal freigegeben worden.

(siev/dpa)