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Raubmord in Gütersloh: 50 neue Hinweise und keine heiße Spur

Raubmord in Gütersloh : 50 neue Hinweise und keine heiße Spur

Trotz zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung gibt es noch keine heiße Spur nach dem mutmaßlichen Raubmord an Heiligabend in Gütersloh. Bis Donnerstag hätten sich 50 Menschen an die Polizei gewandt.

Bisher habe allerdings noch keiner dieser Hinweise den entscheidenden Durchbruch gebracht, um den oder die Täter zu ermitteln, so die Polizei. Auch die Tatwaffe, vermutlich ein Messer, sei weiter verschwunden. "Ob etwas aus dem Haus gestohlen wurde, ist ebenfalls noch offen. Wir müssen eine Vielzahl von Spuren auswerten. Das dauert", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Das Wohnhaus in einem wohlhabenden Viertel war durchsucht worden. Deshalb gehen die Ermittler von einem Raubmord aus.

Am 1. Weihnachtsfeiertag hatte die Tochter ihre 74-jährige Mutter und ihren drei Jahre älteren Onkel tot entdeckt. Den grausamen Fund hatte die Frau gemacht, nachdem sie die Ärztin und den Lehrer im Ruhestand über Stunden nicht erreicht hatte. Laut Obduktionsergebnis waren beide Opfer mit mehreren Stichen getötet worden.

(lnw)