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2018 gab es in NRW weniger Todesfälle durch Alkohol und Drogen

Leichter Rückgang : 2018 gab es in NRW weniger Todesfälle durch Alkohol und Drogen

Die Zahl der an Alkohol und Drogen Gestorbenen in NRW war 2018 rund 5,4 Prozent niedriger als im Jahr davor. Alkohol als Todesursache lag mit weitem Abstand vor allen anderen Drogen.

An den Folgen des Konsums von Alkohol oder harten Drogen sind im Jahr 2018 in Nordrhein-Westfalen mit 2891 rund 5,4 Prozent weniger Menschen gestorben als im Jahr zuvor. Dies teilte das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf anlässlich des nationalen Gedenktages für verstorbene Drogenabhängige (21. Juli) mit. Bezogen auf alle Sterbefälle des Jahres waren das 14 von 1000. Knapp 2100 waren Männer.

Die weitaus meisten (88,3 Prozent) starben 2018 aufgrund von
übermäßigem Alkoholkonsum. In den übrigen 338 Fällen war der Konsum unter anderem von psychoaktiven Substanzen oder Rauschgift ursächlich für den Tod. Das Sterbealter lag im Schnitt bei 50,1 Jahren. Zehn Jahre zuvor hatte es noch bei 44,7 Jahren gelegen. Grundlage der Statistik sind laut IT.NRW die Angaben in den ausgestellten Todesbescheinigungen.

(chal/dpa)