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14.000 Beschäftigte bei Warnstreiks laut Verdi in NRW

Im öffentlichen Dienst : 14.000 Beschäftigte bei Warnstreiks laut Verdi in NRW

In Krankenhäusern, Stadtwerken und Sparkassen haben am Mittwoch mancherorts Warnstreiks zu Personalmangel geführt. Am Donnerstag sollen die Warnstreiks im öffentlichen Dienst weitergehen.

Rund 14.000 Beschäftigte hätten am Ausstand teilgenommen, teilte Verdi in Düsseldorf mit. Auch einige Kitas waren betroffen sowie der Nahverkehr am Niederrhein, etwa in Wesel und Moers (Niederrheinische Verkehrsbetriebe, kurz Niag). In Köln versammelten sich den Angaben zufolge rund 2500 Menschen für eine Kundgebung. Abstandsmarkierungen und Maskenpflicht seien dabei eingehalten worden, betonte die Gewerkschaft.

Am Donnerstag sollen die Warnstreiks im öffentlichen Dienst weitergehen, und zwar unter anderem bei den Nahverkehrsbetrieben in Düsseldorf, Hamm, Unna und Dortmund. In der Landeshauptstadt soll es eine Protestversammlung geben. Die Menschen erwarteten von den Arbeitgebern endlich ein Angebot für eine deutliche Einkommenssteigerung, hieß es von Verdi. In dem Tarifkampf fordert Verdi eine Anhebung von 4,8 Prozent, der Arbeitgeberseite ist das zu viel. Am 22. Oktober sollen die Verhandlungen in Potsdam weitergehen.

(chal/dpa)