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NRW einigt sich mit Beamten auf höhere Besoldung

Mehr Geld im öffentlichen Dienst : NRW einigt sich mit Beamten auf höhere Besoldung

Gewerkschaften und die Landesregierung haben sich auf eine Übertragung des Tarifabschlusses auf die Landes- und Kommunalbeamten sowie die Pensionäre geeinigt.

Wie der Deutsche Beamtenbund (DBB) NRW am Freitag mitteilte, sollen sie rückwirkend ab Januar 3,2 Prozent mehr bekommen, im kommenden Jahr steigt die Besoldung noch einmal um 3,2 Prozent und 2021 dann um 1,4 Prozent. Beamtenanwärter und Rechtsreferendare bekommen in diesem und im kommenden Jahr jeweils 50 Euro mehr. Außerdem sollen sie einen zusätzlichen Urlaubstag bekommen. Darüber hinaus erhalten die verbeamteten Pflegekräfte eine dynamische Zulage in Höhe von 120 Euro monatlich. Der DBB-Chef von NRW, Roland Staude sprach von einem „ersten Schritt in Richtung einer Attraktivitätsoffensive“.

Nach den Gesprächen ist offenbar vor den Gesprächen. Denn beide Seiten verständigten sich darauf, künftig über die Themen Arbeitszeit und Schichtdienst weiterverhandeln zu wollen.

(maxi)