Modestandort Düsseldorf: Stadt zieht positive Bilanz

Modestandort Düsseldorf: Stadt zieht positive Bilanz

Der Beigeordnete Wilfried Kruse hat nach dem Ende der Ordertage in den Showrooms und zweieinhalb Wochen nach der Modemesse "CPD Signatures" gestern im Ausschuss für Wirtschaftsförderung eine positive Bilanz gezogen: "Die Stimmung am Modestandort Düsseldorf war euphorisch", so Kruse. Er ist auch Vorsitzender des Vereins Fashion Net, dessen Mitglieder (u.a. Stadt, Land, Messe, Igedo, Gerry Weber, Fashion Square) sich zum Ziel gesetzt haben, den Modestandort zu stärken. Im städtischen Haushalt sind jährlich 400 000 Euro für den Verein bereitgestellt.

Während Fashion Net im Februar und Juli 2010 unter dem Titel "Voices of Fashion" rund um die Modemesse ein Programm mit stadtweit Dutzenden Veranstaltungen geboten hatte, wurde diesmal eine einzige Party organisiert – allerdings mit viel Prominenz: An den Plattentellern stand der New Yorker DJ Mark Ronson, 800 geladene Gäste aus der Modebranche feierten in der Halle 6 auf dem Metro-Gelände. Für die Veranstaltung seien Sponsorengelder in Höhe von 100 000 Euro akquiriert worden. Auch andere hochkarätige Events wie der Vogue-Cocktail oder die "Halle 29"-Party hätten für Glamour gesorgt.

Zur Modemesse im Sommer will die Stadt die Idee der Vogue-Chefredakteurin Christiane Arp eines "Fashion Night Out" aufgreifen: An einem Tag soll Einkaufen rund um die Uhr möglich sein. "Unser OB ist mit dabei", betonte Kruse. Der Verein Fashion Net startet eine Forumsreihe mit Design, Kunst und Kultur. Den Auftakt macht der Designer Kilian Kerner am 4. März, 12 Uhr, im Hotel Nikko (Interessierte können sich unter w.hein@fashion-net-duesseldorf.de anmelden).

Auf Anfrage von Jörk Cardeneo (Grüne) wurden auch die Namensrechte für die Aktion "Voices of Fashion" diskutiert. Die liegen laut Kruse bei den beiden damals beauftragten Agenturen. Nach der zweiten Veranstaltung habe der Verein entscheiden, die Namensrechte nicht zu kaufen.

(RP)
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