Mode statt Fußball: Eickhoff ganz italienisch

Mode statt Fußball: Eickhoff ganz italienisch

Dass Italiener gut Fußball spielen können, zeigen sie gerade bei der Europa-Meisterschaft. Meisterlich sind sie aber vor allem bei der Mode: Missoni, Etro, Malo, Dolce & Gabbana – bei diesen Marken geraten Frauen ins Träumen. Mit fast drei Milliarden Euro im vergangenen Jahr war Deutschland nach Frankreich der zweitwichtigste Exportmarkt für die italienischen Modehersteller.

Dass Italiener gut Fußball spielen können, zeigen sie gerade bei der Europa-Meisterschaft. Meisterlich sind sie aber vor allem bei der Mode: Missoni, Etro, Malo, Dolce & Gabbana – bei diesen Marken geraten Frauen ins Träumen. Mit fast drei Milliarden Euro im vergangenen Jahr war Deutschland nach Frankreich der zweitwichtigste Exportmarkt für die italienischen Modehersteller.

Mit den "Italian Fashion Days", einer zehntätigen Tour durch exklusive Geschäfte in Deutschland, macht das Italienische Institut für Außenhandel auf das modische Potenzial des Landes aufmerksam. Heute macht es Station in Düsseldorf – beim Modehaus Eickhoff und bei Furla auf der Königsallee.

"Wir führen mehr als 75 italienische Firmen", sagt Stefan Asbrand-Eickhoff. Das entspreche etwa 60 Prozent des Sortiments. Darunter seien große internationale Namen, aber auch kleine, weniger bekannte Exklusivmarken. "Die Besonderheit bei unserem Haus ist, dass wir viele Inhaber persönlich kennen." Zur Familie Etro beispielsweise pflege man engen Kontakt. Solche inhabergeführte Marken stehen laut Asbrand-Eickhoff für Handwerksarbeit, technisches Know-how und Stil.

"Die in Berlin ins Leben gerufene Initiative hat eine doppelte Bedeutung", sagt Paolo Bastianello, Vize-Präsident des großen Verbands Sistema Moda Italia über die "Fashion Days". Zum einen gehe es um eine neue Konzentration auf den zweitgrößten Exportmarkt für textile Produkte. Zudem soll mit der Initiative die Geschlossenheit der italienischen Modehersteller erreicht werden. "Das ist der einzige Weg, unsere Präsenz auf den ausländischen Märkten zu stärken.

Zum "Italian Fashion Day" führen Mannequins bei Eickhoff von 11 bis 18 Uhr die Kollektionen vor. Dazu gibt es Häppchen von einem italienischen Büffet und Präsente von Partnerfirmen wie Etro, Brunello Cucinelli, Bruno Manetti, Missoni und Malo.

Dass Italien jetzt im EM-Finale steht, passe gut zu dem Ereignis, findet Stefan Asbrand-Eickhoff. "Schließlich ist Italien auch ein Land, das finanziell gerade in einer nicht einfachen Situation ist." Dafür könne es doppelt punkten – bei der Mode und beim Fußball.

(RP)
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