Mit Sicherheit ein gutes Gefühl

Mit Sicherheit ein gutes Gefühl

Wie an allen Orten, die von vielen Menschen weitgehend unkontrolliert genutzt werden können, wird es eine hundertprozentige Sicherheit auch in Parkhäusern nie geben. Aber man kann sie durchaus anstreben und ihr unterschiedlich nahe kommen.

Das zeigen die verschiedenen Düsseldorfer Beispiele sehr deutlich. Dass sich die Kunden, vor allem die Frauen, in den Garagen sicher fühlen, ist zuvorderst Sache des Betreibers. Wenn er sich kümmert, für Sauberkeit sorgt, Kameras gut sichtbar installiert, also ein klares Signal gibt "Hier wird aufgepasst!", dann schlägt sich das umgehend auf die Atmosphäre nieder. Betreiber funzlig beleuchteter Angsträume, mies riechend und voller Schmuddelecken aber, wie es sie hier ebenfalls gibt, dürfen sich nicht wundern, wenn ihre Häuser von Kunden gemieden werden. Gut wäre es, wenn das Forum Stadtmarketing bald wieder zum Wettbewerb um das beste Parkhaus aufrufen und bei der Auswertung streng zur Sache gehen würde. Der (unabhängige) ADAC ist gutes Vorbild: Wenn er Brücken, Tunnel oder Tiefgaragen testet und die Ergebnisse veröffentlicht, hat das enorme Wirkung. ho-

(RP)