Landgrebe im Schumann-Saal

Landgrebe im Schumann-Saal

Schauspielerin Gudrun Landgrebe und Pianist Sebastian Knauer waren dabei, als das neue Programm des Robert-Schumann-Saals vorgestellt wurde. Sie waren angereist, um auf einen besonderen Termin aufmerksam zu machen. "Bettina von Arnim und Ludwig van Beethoven – in einem Weltmeer von Harmonie" heißt ihr Konzert mit Rezitation, mit dem sie am 4. Dezember in der Reihe "Zweiklang! Wort & Musik" gastieren. Im Mittelpunkt steht die Begegnung zwischen der jungen Schriftstellerin und dem 15 Jahre älteren Komponisten in Wien im Mai 1810. Es sei ihr ein Vergnügen, sagt Landgrebe, "in die Rolle dieser schillernden Persönlichkeit zu schlüpfen, in die Beethoven sich verliebte".

Schauspielerin Gudrun Landgrebe und Pianist Sebastian Knauer waren dabei, als das neue Programm des Robert-Schumann-Saals vorgestellt wurde. Sie waren angereist, um auf einen besonderen Termin aufmerksam zu machen. "Bettina von Arnim und Ludwig van Beethoven – in einem Weltmeer von Harmonie" heißt ihr Konzert mit Rezitation, mit dem sie am 4. Dezember in der Reihe "Zweiklang! Wort & Musik" gastieren. Im Mittelpunkt steht die Begegnung zwischen der jungen Schriftstellerin und dem 15 Jahre älteren Komponisten in Wien im Mai 1810. Es sei ihr ein Vergnügen, sagt Landgrebe, "in die Rolle dieser schillernden Persönlichkeit zu schlüpfen, in die Beethoven sich verliebte".

In der Reihe wird es fünf weitere Konzerte geben, drei davon wiederum mit Sebastian Knauer. Seine Partnerinnen sind dann Hannelore Elsner (16.10.: George Sand und Frédéric Chopin), Barbara Auer (5.2.12: "Liebestraum – Liebesleid") und Martina Gedeck (22.4.12: George Gershwin). Eva Mattes kehrt mit einer Liederreise "Durch die Zeiten über Grenzen" nach Düsseldorf zurück (10. und 11.12.). Auch in "Fantasias Flamencas" mit dem Cellisten Ramon Jaffé (22.1.12) gehen Wort und Musik eine Liaison ein, diesmal mit spanischer Musik von Barock bis Flamenco.

Aus der vergangenen Saison weiß Eckart Schulze-Neuhoff, Leiter des Schumann-Saals, dass es mit großen Schauspielern gelingen kann, auch ein klassikfernes Publikum für Konzerte zu gewinnen. Wie Kunstpalast-Generaldirektor Beat Wismer betont auch er, dass Museum und Schumann-Saal als ein Haus zusammengehören, das von drei Säulen (Ausstellungen, Wechselausstellungen, Konzerte) getragen wird.

Neben Gastveranstaltungen hat der Schumann-Saal seit 2009/10 ein hochrangiges Eigenprogramm, das sich darum bemüht, künstlerischen Nachwuchs zu fördern und ein junges Publikum an die Klassik heranzuführen. Außer der Jazzreihe mit dem Jubiläum "40 Jahre Engstfeld/Weiss" (22.10.), der dritten Folge von "Original & Fälschung?" (11.3.12) und der WDR Big Band (20.12.11 und 7.3.12) gibt es deshalb die Kammermusikreihe "erstKlassik!" (02.10. und 26.12.11 sowie 29.01. und 18.3.12), bei der spontane Moderationen der Musiker für ein informatives Konzerterlebnis sorgen.

(RP)
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