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Zahlen für 2016: SPD verliert in Nordrhein-Westfalen 4000 Mitglieder

Zahlen für 2016 : SPD verliert in Nordrhein-Westfalen 4000 Mitglieder

Die SPD hat in diesem Jahr einem Bericht zufolge mehrere tausend Mitglieder verloren. Allein in Nordrhein-Westfalen hat der Schwund bei 4000 Genossen gelegen.

Das berichtete die Zeitung "Die Welt" aus Berlin am Donnerstag. In Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen verlor die SPD demnach zusammen mehr als 6500 Mitglieder. Der Grund für diese Negativbilanz habe zuletzt aber eher an Todesfällen denn an Austritten gelegen.

Der mitgliederstärkste Landesverband Nordrhein-Westfalen, dem im kommenden Jahr eine Landtagswahl ins Haus steht, zählte dem Bericht zufolge mit noch rund 108.000 Mitgliedern einen Rückgang von gut drei Prozent gegenüber Ende 2015. Nach Angaben der jeweiligen Landesverbände lag der Schwund in Bayern bei gut zwei Prozent und in Niedersachsen und Baden-Württemberg bei rund einem Prozent.

Der SPD hatten bundesweit Ende 2015 noch 442.815 Mitglieder angehört. Sollte sich der Mitgliederschwund auf alle Landesverbände erstrecken, dürften der Partei derzeit rund 10.000 Männer und Frauen weniger angehören als Ende 2015. Dies wäre ein neuer Tiefststand. Noch 1990 hatte die SPD mehr als 940.000 Mitglieder gezählt.

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Die Bundes-SPD sah sich dem Bericht zufolge nicht in der Lage, aktuelle Mitgliederzahlen zu nennen. Man wolle die Zahlen der Mitglieder von Ende Dezember "umgehend veröffentlichen, wenn sie uns vorliegen", teilte eine SPD-Sprecherin nach Angaben der Zeitung auf Anfrage mit.

(felt/AFP)