„Der Typ hat einen klaren Kopf“ Hendrik Wüst weicht K-Frage aus und lobt Merz

Düsseldorf · NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat auf die Frage nach Ambitionen als CDU-Kanzlerkandidat seine Rolle als Regierungschef in Nordrhein-Westfalen betont.

 Wüst (links) und Merz.

Wüst (links) und Merz.

Foto: dpa/Michael Kappeler

„Ich habe hier eine wunderbare Aufgabe. Und da würde ich gern weiter dran arbeiten“, sagte der CDU-Politiker am Sonntag in Düsseldorf im Gespräch mit dem Chefredakteur des Nachrichtenportals The Pioneer, Michael Bröcker.

Zugleich betonte er, dass eine dauerhafte Festlegung schwierig sei: „Ich bin 48 Jahre alt und hab' in der Politik schon so viel erlebt. Wenn ich sagen würde „für immer“ - das glaubt doch alles keiner.“

Er rechne mit einer einvernehmlichen Entscheidung über die Kandidatur: „Die CDU und die CSU werden das im Jahr vor der Bundestagswahl schiedlich friedlich entscheiden“, sagte er.

Wüst lobte in dem Interview vor der Düsseldorfer Staatskanzlei ausdrücklich CDU-Parteichef Friedrich Merz. Merz sei „schon der Richtige“, sagte Wüst. „Der Typ hat einen klaren Kopf. Der brennt dafür, dass es diesem Land gut geht.“

Zugleich betonte Wüst seine Unabhängigkeit: „Ich sage das, was ich für richtig halte. Ich bin der Landesvorsitzende der größten Landespartei der CDU. Das kann in Einzelfällen sein, dass das nicht die Parteilinie ist.“

(ldi/dpa)