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Scharrenbach spricht sich für Reul als neuen NRW-CDU-Chef aus

Nachfolge Armin Laschets : Scharrenbach spricht sich für Reul als neuen NRW-CDU-Chef aus

NRW-Bauministerin Scharrenbach galt bislang selbst als potenzielle Kandidatin für den Parteivorsitz - ebenso wie Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). Ein Nachfolger müsse Laschets Stil, Menschen zusammenzuführen, fortsetzen.

Die nordrhein-westfälische Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) hat sich für Innenminister Herbert Reul als neuen CDU-Chef in NRW ausgesprochen. „Wir sollten als Nachfolger von Armin Laschet einen Parteivorsitzenden wählen, der von einer breiten Unterstützung getragen wird. Ich bin der Auffassung, dass Herbert Reul in der aktuellen Situation dafür der geeignete Kandidat ist“, sagte Scharrenbach dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitagsausgabe).

Scharrenbach galt bislang selbst als potenzielle Kandidatin für den Parteivorsitz - ebenso wie ihr Kabinettskollege, Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). Für den hatte sich zuletzt die Junge Union ausgesprochen. Laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagte Scharrenbach mit Bezug auf Wüst: „Ich denke, wir helfen unserer Partei nicht damit, wenn wir jetzt unruhig werden.“ Ein Nachfolger von Laschet müsse dessen Stil, Menschen zusammenzuführen, fortsetzen: „Ein Kurs, der auf Konfrontation setzt, hat der CDU noch nie geholfen.“

Reul dagegen habe als Innenminister „eine herausragende Bilanz“. „Das hohe Vertrauen, das die Menschen in ihn setzen, würde der NRW-CDU im Bundestagswahlkampf und auf dem Weg zur Landtagswahl viel Rückenwind bringen“, so Scharrenbach.

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Ob die Wahl für den Parteivorsitz eine Vorentscheidung für die Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl 2022 sei, ließ Scharrenbach offen. Es sei auch „eine denkbare Alternative“, dass eine Frau die CDU ins Rennen führen könne, sagte Scharrenbach dem „Stadt-Anzeiger“.

(chal/dpa)