Ruhrkonferenz: Armin Laschet will das Ruhrgebiet sicherer machen

Konzept zur Ruhrkonferenz : Laschet will das Ruhrgebiet sicherer machen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat im Landtag das Konzept für eine Ruhrkonferenz vorgestellt. Aus seiner Sicht ist der Kampf gegen Clankriminalität und für sichere Wohnviertel zentral für den Fortschritt im Ruhrgebiet. Harsche Kritik an den Plänen kommt vom neuen SPD-Fraktionsführer.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat im Landtag das Konzept für eine Ruhrkonferenz vorgestellt. Aus seiner Sicht ist der Kampf gegen Clans und für sichere Wohnviertel zentral für den Fortschritt im Ruhrgebiet.

Sicherheit müsse gewährleistet sein, um weitere Entwicklung zu ermöglichen, sagte Laschet (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Im Rahmen der Ruhrkonferenz sollen Vertreter aus der Regierung, Wirtschaft, Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen über mehrere Jahre gemeinsam an Ideen arbeiten. Vorgesehen sind zum Beispiel Fachforen.

Menschen spielen in Gelsenkirchen vor der ehemaligen Zeche Consolidation Basketball (Archivbild vom 26.05.2017). Foto: dpa, mku vge

Über mehrere Jahre sollen die Experten so Impulse für das Ruhrgebiet nach dem Ende des Bergbaus entwickeln. Im Dezember wird mit der Schließung der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop die 200-jährige Geschichte des deutschen Steinkohlebergbaus enden.

Kritik vom neuen Oppositionsführer

In seiner ersten Rede als Oppositionsführer kritisierte der neue SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty Laschets Vorstellungen als "inhaltsleer und ambitionslos". Auf Unterstützung der SPD könne die Regierung deshalb nicht bauen.

Kutschaty forderte ebenso wie die Grünen einen Altschuldenfonds für finanziell überforderte Ruhrgebietsstädte.

(oko)