NRW will Stromerzeugung aus Kohle bis 2030 um 70 Prozent reduzieren

Energieversorgung : NRW will Stromerzeugung aus Kohle bis 2030 um 70 Prozent reduzieren

Nach dem bundesweit vereinbarten Kohleausstieg will Nordrhein-Westfalen die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken bis 2030 um bis zu 70 Prozent reduzieren. Stattdessen sollen erneuerbare Energien ausgebaut werden.

Das kündigte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch bei der Vorlage der Energieversorgungsstrategie für das Land an. „Es ist unser erklärtes Ziel, möglichst ab 2035, spätestens aber 2038 gänzlich auf die Kohleverstromung zu verzichten“, sagte Pinkwart. Im Gegenzug will NRW die erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind massiv ausbauen. Die Strommenge aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen solle bis 2030 verdoppelt werden, sagte Pinkwart.

Die Kohlekommission mit Spitzenvertretern aus Bund und Ländern hatte Ende Januar einen vorgezogenen Kohleausstieg bis spätestens 2038 beschlossen.

(siev/dpa)
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