Ausbeutung statt Ausbildung? Angehende Ärzte bekommen an NRW-Unikliniken nur magere Gehälter

Düsseldorf · Medizinstudierende müssen in der letzten Phase ihrer Ausbildung ein Praktisches Jahr absolvieren. Daten des Landes zeigen nun, wie schlecht sie an den nordrhein-westfälischen Unikliniken entlohnt werden. Das löst massive Kritik aus.

  Eine Mitarbeiterin läuft über einen Gang des Universitätsklinikums Essen (Symbolbild).

Eine Mitarbeiterin läuft über einen Gang des Universitätsklinikums Essen (Symbolbild).

Foto: dpa/Fabian Strauch

Die Höhe der Aufwandsentschädigungen für Ärzte im Praktikum führt zu Streit in der nordrhein-westfälischen Landespolitik. Die FDP-Fraktion im Landtag hatte bei der Landesregierung nachgehakt, wie hoch diese an den Universitätskliniken und Lehrkrankenhäusern ausfallen. Wie die Antwort von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ergibt, die unserer Redaktion vorliegt, sind die Zahlungen extrem spärlich.