NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer trifft Klima-Schulschwänzer - Friday for Future

„Fridays for Future“ : NRW-Bildungsministerin trifft Klima-Schulschwänzer

Die FDP geht auf die Friday-for-Future-Bewegung zu. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) trifft sich mit Schulschwänzern, und Parteichef Christian Lindner will sogar gemeinsam mit ihnen demonstrieren - aber nur außerhalb der Schulzeit.

Vertreter der „Fridays for Future“-Bewegung treffen am Dienstag auf NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Das erfuhr unsere Redaktion aus Kreisen der Bewegung. Zu den seit Monaten andauernden Protestaktionen für besseren Klimaschutz, für die viele Schüler freitags die Schule schwänzen, hat Gebauer klare Stellung bezogen: Sie begrüße das Engagement, verwies aber auf die Landesverfassung, in der die Schulpflicht vorgeschrieben ist. Die Teilnahme an Schulstreiks bezeichnete Gebauer als „grundsätzlich unzulässig“. Lehrer sollten nach Augenmaß entscheiden, wie sie das Schule-Schwänzen sanktionieren. Gebauer hatte die Schüler zu dem Gespräch eingeladen.

FDP-Chef Christian Lindner kündigte beim Landesparteitag der FDP am Wochenende in Duisburg sogar an, er würde gemeinsam mit den „Fridays for Future“-Schülern streiken. Allerdings nur außerhalb der Schulzeit. „Wenn ihr freitagsnachmittags demonstriert, stelle ich mich neben euch und demonstriere mit“, sagte Lindner an die Adresse der Friday-Bewegung.Die FDP hatte ihren Landesparteitag dem Klimaschutz gewidmet. Die 400 Delegierten beschlossen einen entsprechenden vom Landesvorstand eingebrachten Leitantrag. Darin fordern die Liberalen unter anderem, den internationalen Klimaschutz als Staatsziel ins Grundgesetz aufzunehmen.

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