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Reaktion auf Mohammed-Verunglimpfung: NRW: Muslime kündigen Demos gegen Islam-Video an

Reaktion auf Mohammed-Verunglimpfung : NRW: Muslime kündigen Demos gegen Islam-Video an

Muslime wollen in deutschen Städten gegen das umstrittene Islam-Video auf die Straße gehen. Auch in Nordrhein-Westfalen sind Proteste angemeldet. Die Polizei rechnet mit bis zu 1000 Teilnehmern in Münster und Dormund.

An diesem Freitag will ein Verein unter dem Motto "Gegen den religionsbeleidigenden Film im Internet" in der Münsteraner Innenstadt demonstrieren. Am Samstag steht eine Demonstration in Dortmund unter dem Motto "Gegen die Beleidigung des Propheten".

Die Veranstalter rechnen laut Polizei je mit bis zu 1000 Teilnehmer. Auf welche Resonanz die Kundgebungen letztlich stoßen werden, ist unklar. Zu Details wollte sich die Polizei nicht äußern.

Weitere Bundesländer haben Proteste angekündigt

In Baden-Württemberg und Niedersachsen sind wegen des Films ebenfalls Kundgebungen geplant. Nach Angaben des Innenministeriums in Hannover gilt trotz der Proteste keine höhere Sicherheitsstufe im Land.

In der islamischen Welt hat das Video massive Proteste und eine Welle der Gewalt ausgelöst, in Libyen wurden als Reaktion auf den Film der US-Botschafter und drei weitere Amerikaner umgebracht. Der Film "Unschuld der Muslime" stellt den islamischen Propheten Mohammed unter anderem als vertrottelten, lüsternen Bösewicht, als schwul und als Kinderschänder dar. Allein die Darstellung des Propheten als Mensch ist für strenggläubige Muslime anstößig.

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(lnw)