Pannen bei den NSU-Ermittlungen: NRW-Innenministerium wehrt sich

Pannen bei den NSU-Ermittlungen : NRW-Innenministerium wehrt sich

Nach dem Nagelbombenanschlag in Köln vor acht Jahren ist dem nordrhein-westfälischen Innenministerium zufolge sofort in alle Richtungen ermittelt worden. "Man wollte die Ermittlungen nicht verengen, sondern sich alle Möglichkeiten offenhalten", sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag in Düsseldorf.

Bei dem Anschlag waren 22 Menschen verletzt worden. Verantwortlich soll das NSU-Terrortrio sein. Die CDU hatte anlässlich eines kritischen WDR-Berichts zu den Ermittlungen nach dem Anschlag eine Sondersitzung im Landtag beantragt.

Es hatte Kritik gegeben, weil kurz nach der Tat nicht mehr von einem "terroristischen", sondern von einem "herausragenden Anschlag" die Rede gewesen war. "Die Polizei in Köln hat aber stets in alle Richtungen ermittelt, auch in Richtung Rechtsextremismus", sagte der Ministeriumssprecher.

(dpa)