Medienbericht Laschet-Vertrauter Liminski tritt für die CDU in Köln-Ehrenfeld an

Köln · Im Rhein-Sieg-Kreis hat Nathanael Liminski eine Schlappe erlebt, als er für die CDU in den Landtag einziehen wollte. Nun bewirbt sich der Chef der Düsseldorfer Staatskanzlei im Wahlkreis Köln-Ehrenfeld um ein Direktmandat.

 Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei, bei einer Befragung Ende November 2021 (Archivfoto).

Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei, bei einer Befragung Ende November 2021 (Archivfoto).

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Die Nachricht von Liminskis Kandidatur bestätigte der Kölner CDU-Parteichef Bernd Petelkau dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Demnach erhielt der CDU-Politiker bei der Aufstellung am Dienstagabend rund 80 Prozent der Stimmen. Liminski, ein enger Vertrauter des ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU), hatte sich zuvor in Sankt Augustin vergeblich um ein Direktmandat bemüht.

In CDU-Kreisen hieß es, mit der Aufstellung in Köln sei ein Listenplatz für Liminiski sicher. Der CDU-Politiker wird somit aller Wahrscheinlichkeit nach seine politische Karriere in NRW auch nach der Landtagswahl fortsetzen können. Ein Gegenkandidat trat dem Vernehmen nach nicht an.

Liminski wird sich bei der Wahl in Ehrenfeld mit zwei prominenten Landtagsabgeordneten messen müssen: Zum einen mit Jochen Ott, dem langjährigen Parteichef der Kölner SPD, zum anderen mit dem stellvertretenden Fraktionschef der Grünen im Düsseldorfer Landtag, Arndt Klocke.

(peng)