Mehr als die Hälfte der NRW-Schulen kämpft mit Funklöchern

Digitalisierung : Mehr als die Hälfte der Schulen kämpft mit Funklöchern

Die Digitalisierung der Schulen kommt laut einer Umfrage des Lehrerverbands VBE nur schleppend voran. In NRW ist die Lage noch schlechter als im Bundesschnitt.

(kib) An 90 Prozent aller Schulen in NRW müssen Lehrer ohne Dienstcomputer auskommen. An 69 Prozent der Schulen gibt es nicht in allen Räumen schnelles Internet oder WLan. Das geht aus einer Umfrage des Lehrerverbands VBE hervor. Bundesweit verfügen 81 Prozent der Schulen nicht über Dienst-PCs, 63 Prozent der Schulleitungen klagen über Funklöcher. „Es fehlt schlicht die Grundausstattung“, sagte Stefan Behlau,  VBE-Chef in NRW.

Auch für Schüler ist die digitale Ausstattung unzureichend. An zwei Drittel der Schulen in NRW sind die Klassen nicht ausreichend mit Tablets und Smartphones versorgt. 15 Prozent behelfen sich, indem Schüler ihre privaten Geräte nutzen. Doch 91 Prozent der Schulleitungen sehen das kritisch: Lehrer müssten dieselbe Funkton für jedes Gerät einzeln erklären. Auch steige die Gefahr des Mobbings, wenn Schüler veraltete Geräte benutzten.

Mehr von RP ONLINE