Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels: Laumann wirbt für den Erhalt von Mini-Jobs

Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels : Laumann wirbt für den Erhalt von Mini-Jobs

Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Karl-Josef Laumann, hat sich für den Erhalt von Mini-Jobs ausgesprochen. Zwei Drittel der 6,8 Millionen Mini-Jobber haben noch nie Urlaub in Anspruch genommen.

Das geht aus einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI hervor, die NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) vorstellte.

41 Prozent gaben an, dass ihnen ihr Arbeitgeber keinen Urlaub gewähre. Von den Arbeitgebern räumte fast jeder Dritte ein, Mini-Jobbern keinen bezahlten Urlaub zu geben.

Schneider betonte, dies sei gesetzeswidrig und forderte höhere Strafen. Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Karl-Josef Laumann, sprach sich für den Erhalt der Mini-Jobs aus.

"Die Wirtschaft braucht dieses flexible Instrument", sagte Laumann. "Und die Arbeitnehmer brauchen das Geld. Das dürfen wir ihnen nicht nehmen", sagte er.

Es gebe Menschen, die könnten keine Karriere und keine Überstunden machen. Für sie sei der Mini-Job die einzige Möglichkeit, etwas hinzuzuverdienen, wenn sie mehr Geld bräuchten. "Vor diesen Leuten habe ich Respekt."

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(qua)
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