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Schwarz-Grün in NRW Ein Sieg des Pragmatismus

Meinung · Der schwarz-grüne Koalitionsvertrag ist ein ordentliches Fundament für einen anderen Politikstil. Daraus könnte einiges entstehen, wenn die Akteure ein paar einfache Wahrheiten beachten.

 Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Mona Neubaur, Vorsitzende der Grünen in Nordrhein-Westfalen, stellen in Düsseldorf den Koalitionsvertrag von Schwarz-Grün in NRW vor.

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Mona Neubaur, Vorsitzende der Grünen in Nordrhein-Westfalen, stellen in Düsseldorf den Koalitionsvertrag von Schwarz-Grün in NRW vor.

Foto: dpa/David Young

Das schwarz-grüne Experiment in Nordrhein-Westfalen kann starten. Mit überwältigender Mehrheit haben die beiden Parteitage von CDU und Grünen ihre Zustimmung gegeben. Dass die Öko-Partei in Bielefeld lang und emotional über den Koalitionsvertrag diskutierte und die grüne Jugend sogar dagegen stimmte, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass beide regieren wollen. Das Tempo und der Ehrgeiz insbesondere bei den Grünen überraschen dann schon, gerade auch weil er zu Lasten einiger zentraler Programmpunkte dieser Partei ging.