Klimapreis für Schulen aus Mönchengladbach, Bonn und Gladbeck

Drei Schulen aus NRW dabei : 10.000 Euro Preisgeld für klimafreundliche Schulen

Das Bundesumweltministerium hat fünf Schulen mit dem „Deutschen Klimapreis“ ausgezeichnet. Aus NRW konnten sich Schulen in Mönchengladbach, Bonn und Gladbeck über 10.000 Preisgeld freuen.

Der Preis wird von der „Allianz Umweltstiftung“ gestiftet. Außer den drei NRW-Schulen wurden auch zwei Schulen aus Berlin und Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Sie alle bekommen jeweils 10.000 Euro Preisgeld, das sie nun in Klimaschutzprojekte stecken können. Mit diesen hatten sie sich für den Preis beworben.

Weitere 15 Schulen bekommen laut einer Mitteilung des Ministeriums Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 1000 Euro. Gekürt wurden unter anderem schuleigene Solar- oder Windkraftanlagen, eine Fahrrad-App oder auch die Einführung eines Schulpfandbechers. Mehr als 6000 Schülerinnen und Schüler hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) lobte bei der Preisvergabe, wie sich junge Menschen für den Klimaschutz einsetzen. Das sehe man derzeit auch auf den Straßen, wo sich die „Fridays for Future“-Bewegung immer mehr Gehör verschaffe.

Die fünf Hauptpreisträger sind das Robert-Havemann-Gymnasium Berlin, die Siebengebirgsschule Bonn, die Erich-Fried-Hauptschule Gladbeck, die Bischöfliche Marienschule in Mönchengladbach und die Integrierte Gesamtschule in Wörth am Rhein.

(kess/dpa)
Mehr von RP ONLINE