Kleine Anfrage AfD: Landesregierung äußert sich zu Hofgarten-Überfall

Kleine Anfrage der AfD: Landesregierung äußert sich zu Überfall in Düsseldorfer Hofgarten

Ende November haben 15 Männer Jugendliche im Düsseldorfer Hofgarten überfallen und mit Messern und Elektroschockern angegriffen. Die AfD stellte daraufhin eine Kleine Anfrage, ob der Hofgarten ein "Angstraum" sei.

Die Antwort ist nun da.

15 Unbekannte hatten Ende November acht Jugendliche im Düsseldorfer Hofgarten überfallen. Ein 17-Jähriger wurde durch einen Messerstich verletzt, ein anderer wurde mit einem Elektroschocker angegriffen. Später beschrieben sie die Täter als arabisch aussehend.

Einen Tag später verwüstete eine Gruppe von acht Syrern die Tchibo-Filiale am Essener Hauptbahnhof. Ein 26-jähriger Ladendetektiv wurde bei dem Angriff verletzt und kam ins Krankenhaus.

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Der AfD-Landtagsabgeordnete Herbert Strotebeck hat daraufhin eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Er wollte wissen, welche Maßnahmen die Landesregierung plane, um die Sicherheit im Düsseldorfer Hofgarten und am Essener Hauptbahnhof wiederherzustellen. Außerdem fragte er, ob sie beide Orte als No-go-Zone oder Angstraum beurteilt.

Der Überfall im Hofgarten sei ein "singuläres Ereignis", in dessen Folge die Polizeipräsenz kurzfristig erhöht wurde, schreibt das Innenministerium in der Antwort auf die Kleine Anfrage. Für die Sicherheit am Essener Hauptbahnhof sei vor allem die Bundespolizei zuständig.

"Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass die Menschen während des Aufenthalts im Bereich des Hofgartens erhebliche Angst oder Unsicherheit verspüren, noch, dass der Ort von der Bevölkerung aus Angst gemieden wird", heißt es in der Antwort. Der Düsseldorfer Hofgarten stelle "keinen Angstraum" dar. Gleiches gelte für den Essener Hauptbahnhof.

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(heif)