Jochen Ott ist OB-Kandidat der SPD in Köln

Wahl in Köln : Ott ist OB-Kandidat der SPD in Köln

Der Vorsitzende der SPD in Köln, Jochen Ott, ist der Oberbürgermeister-Kandidat der SPD. Diese Entscheidung wurde am Sonntagmittag in Köln bekanntgegeben.

Otts Parteikollege Martin Börschel verzichtet demnach auf die Kandidatur. Bis zuletzt hatten beide SPD-Politiker geheim gehalten, wer von ihnen ins Rennen geht. "Anfangs ging es daraum, wer von beiden kandidieren darf. Inzwischen geht es darum, wer antreten muss", wird in Düsseldorf geunkt, weil dem SPD-Bewerber bei der Direktwahl am 13. September kaum Chancen gegen Henriette Reker eingeräumt werden.

Die parteilose Kandidatin, die derzeit als Sozialdezernentin in Köln tätig ist, wird von CDU, Grünen und FDP unterstützt. Reker hat sich aber ausbedungen, nicht auf dem Ticket von einer oder mehreren Parteien anzutreten.

"Ich bin ganz sicher, wir können diese Wahl gewinnen", sagte Ott am Sonntag, nachdem der Vorstand den Kölner Parteichef als OB-Kandidaten nominiert hatte. Der 40-Jährige, der auch stellvertretender Vorsitzender der NRW-Landtagsfraktion und Vize-Landesparteichef ist, will für ein "soziales und wirtschaftlich starkes Köln" kämpfen.

Der gebürtige Kölner ist seit 1992 Mitglied der SPD. 2001 wurde er zum Vorsitzenden der Sozialdemokraten in Köln. 2004 bis 2010 und seit 2014 ist er Ratsmitglied der Stadt Köln. Seit 2008 ist der 40-Jährige zudem stellvertretender Landesvorsitzender der NRW-SPD. Bis zu seiner Direktwahl als Landtagsabgeordneter 2010 war der dreifache Vater als Lehrer an der Gesamtschule Brühl tätig. Seit 2012 ist er auch stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag.

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