Frecher Haarschnitt bei der Berlinale: Hannelore Kraft überrascht mit neuer Frisur

Frecher Haarschnitt bei der Berlinale : Hannelore Kraft überrascht mit neuer Frisur

Da musste man gleich zweimal hinsehen: Auf der Berlinale reihte sich am Wochenende auch NRWs Ministerpräsidentin Hannelore Kraft unter die Gäste - mit einer frischen neuen Frisur.

Fast hätte man sie nicht wiedererkannt: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft überraschte bei der 63. Berlinale mit einer neuen Frisur. Anstelle des klassischen Stufenschnitts, den man an der Politikerin gewohnt war, kommt sie nun mit einem frechen Kurzhaarschnitt daher. Der auffallende fransige Pony lässt Kraft um einiges jünger und frischer aussehen.

Wir erinnern uns: Schon im Sommer 2012 präsentierte Hannelore Kraft sich nach der Sommerpause in neuem Look, auch damals hatte sie einen kürzeren, moderneren Schnitt gewählt. Der Düsseldorfer Friseur Oliver Schmidt zeigte sich damals begeistert: "Ich finde es immer gut, wenn Frauen den Mut haben, sich einen neuen Haarschnitt zuzulegen. Gerade in der Politik bleiben viele immer gleich", sagte er im vergangenen Sommer.

Spannend bleibt natürlich die Frage: Wollte sie anlässlich des Schaulaufens beim Filmfestival in Berlin nur einfach mal anders aussehen? Oder verbindet Hannelore Kraft mit ihrem neuen Haarschnitt auch eine politische Botschaft? Eine neue Frisur wählen Menschen oft, um einen Neustart zu symbolisieren.

2013 steht nicht nur ganz im Zeichen der Bundestagswahl, auch auf die rot-grüne Landesregierung in NRW wartet eine Fülle von Aufgaben. So steht etwa ab dem 1. August der Rechtsanspruch für Eltern auf ein Betreuungsangebot für ihr Kind zwischen einem und drei Jahren ins Haus. Zur Zeit fehlen aber noch geschätzte 27.000 Kita-Plätze. Eine weitere große Herausforderung ist der doppelte Abiturjahrgang, der durch den ersten fertigen "Turbojahrgang" in diesem Jahr die Schulen verlässt.

Und auch in Sachen Bundestagswahl steht Hannelore Kraft im Fokus. Denn durch die zahlreichen Wahlkampfpannen von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und einbrechende Umfragewerte in der Folge fragte bereits die "Bild"-Zeitung vor rund vier Wochen, ob Kraft nicht gar die bessere Wahl gewesen wäre.

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(jre)
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