Finanzieller Druck für Erklärungs-Muffel NRW greift härter bei Grundsteuer durch

Exklusiv | Düsseldorf · Das Finanzministerium will mit Zwangsmitteln und Verspätungszuschlägen gegen Erklärungsunwillige vorgehen. Zugleich üben Verbände und Opposition massive Kritik an dem intransparenten Verfahren bei der Schätzung.

Die Grundsteuerreform sorgt für Frust bei Immobilienbesitzern und den Behörden.

Die Grundsteuerreform sorgt für Frust bei Immobilienbesitzern und den Behörden.

Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Die Finanzbehörden in Nordrhein-Westfalen verschärfen nun doch die Gangart bei Immobilienbesitzern, die keine Grundsteuererklärung eingereicht haben. Wie aus einer Antwort des Finanzministers Marcus Optendrenk (CDU) auf eine Anfrage von FDP-Fraktionsvize Ralf Witzel hervorgeht, müssen die säumigen Bürger höhere Zahlungen leisten. So heißt es in der Antwort, die unserer Redaktion vorliegt: „Die geschätzten Grundsteuerwerte werden zur Abbildung der mit der Schätzung verbundenen Unwägbarkeiten regelmäßig mit einem Sicherheitszuschlag versehen.“

Grundsteuer NRW: Das müssen Sie zu neuen Grundsteuerreform wissen
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Was Sie zur Grundsteuer in NRW wissen müssen

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